Achtung Sonne!

» Gepostet von am Jul 24, 2012 in Tipps & Tricks | Keine Kommentare

Achtung Sonne!

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Die Temperaturen steigen, die Sonne strahlt vom hellblauen Himmel herunter, und endlich haben wir Sommer! Schön! Langsam wurde es ja auch mal Zeit. Aber so sehr wie ich mich über das prima Wetter freue, pralle Sonne ist für mich Gift. Schon nach spätestens 15 Minuten ungeschützt im Sonnenbad verbrenne ich mir meine helle Haut. Aber richtig! Will sagen, ab dann darf man mich auch Krebs oder Hummer rufen. Was bedeutet das für mich, wenn ich wandern gehe? Wie kann man sich vor der Sonne schützen? Hier ein paar Tipps.

Grundsätzlich gilt: Im Sommer ist die UV-Strahlung extrem hoch, deshalb sollte man sich immer mit Sonnencreme, Sonnenlotion oder Sonnensprays eincremen bzw. einsprühen, ganz egal ob die Sonne brennt oder es bewölkt ist. Dabei ist darauf zu achten, dass die “versteckten” Stellen wie Nacken, Ohren, Schultern, Hautfalten an den Achseln etc. nicht vergessen werden. Auch die Nase, Augen und Lippen gut eincremen. Gut eine halbe Stunde vor der Wanderung sollte das Eincremen passieren. Auch die Kopfhaut ist zu schützen. Wer wenig, dünnes oder vielleicht gar kein Haar hat, der sollte unbedingt Mütze mit Nackenschutz oder Hut mit breiter Krempe tragen. Für alle anderen mit etwas mehr Haarpracht gilt, dass ein Hut oder eine Mütze grundsätzlich nie verkehrt ist.

Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz gehört ebenso zur Grundausstattung wie entsprechende Kleidung. Auch wenn es etwas absurd klingt, weil wir alle bei großer Hitze möglichst wenig am Körper tragen wollen, aber luftig-lange Hosen mit abnehmbaren Beinen und dünne langärmelige Hemden sind ein primärer Sonnenschutz. Es gibt mittlerweile von verschiedenen Herstellern sehr gute Outdoor-Bekleidung unter anderem auch mit Lichtschutzfaktor 30.

Nun, und letztlich kann man natürlich auch seine Wanderroute so planen, dass man nicht dauerhaft und lange bei Mittags- und Nachmittagshitze in der vollen Sonne wandert. In der Zeit der stärksten Strahlung sollte man sich im Wald, in der Einkehrmöglichkeit oder anderweitig im Schatten befinden. Gletscher und Schneeflächen überquert man am Besten vor den ersten Sonnenstrahlen des Tages.

Überhaupt noch ein Wort zu den Bergen. Hier sollte man sich auch im Winter vor der Sonne schützen (die Skifahrer und Snowboarder unter uns wissen das), denn je höher man sich auf dem Berg befindet, desto weniger stark ist der natürliche Sonnenschutz, den die dünner werdende Luft spenden kann. Hinzu kommt, dass der Schnee die Sonnenstrahlen reflektiert und so die Wirkung auf die Haut noch verstärkt. Und aufgrund der geringen Außentemperaturen scheinen die Sonnenstrahlen nicht so intensiv zu brennen wie im Sommer. So unterschätzen wir das Risiko schnell und schwupps hat man seinen Sonnenbrand weg. Ob sommers oder winters, ein kühlender Wind, ein schattiges Plätzchen oder ein Bad im Meer, See oder Pool ohne Sonnenschutz führt schnell zu Verbrennungen der Haut. Das muss nicht sein.

Und wenn es doch passiert, dann gleich raus aus der Sonne und ab in den Schatten. Anschließend helfen kühle Umschläge, Umschläge mit Quark, Joghurt oder kaltem Kamillentee und entzündungshemmende Gele. Fleckige Rötungen, Ekzeme und Pusteln können das Ergebnis einer Sonnenallergie sein. Wer Bläschen am Körper und Fieber hat, der sollte schleunigst einen Arzt aufsuchen. Und auch ohne Sonnenbrand sollte man die Haut nach der Sonneneinstrahlung gut pflegen und gegebenenfalls mit After-Sun-Lotions verwöhnen.

Ganz ohne zu wandern habe ich mir mal auf Kreta schwere Verbrennungen und einen Sonnenstich geholt. Das war nicht besonders lustig (mal abgesehen davon, dass der gesamte Urlaub eine einzige Katastrophe war), denn mir war schlecht und schwindelig. Ich bin auf der Treppe des Hotels zusammengeklappt und der Abend war gelaufen. Seit diesem Vorfall bin ich geheilt vom ungeschützten Bad oder auch Wandern in der Sonne. Deshalb mein Appell an euch: Genießt den Sommer und die Sonne, aber schützt auch vor den UV-Strahlen!

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