Geocaching als Wandern

» Gepostet von am Jan 31, 2013 in Wandern | Keine Kommentare

Geocaching als Wandern

Moderne Schatzsuche: Geocaching

In einem der vorherigen Artikel hatte ich ja schon erwähnt, dass ich hier an dieser Stelle einmal über das Geocaching schreiben werde. Auch wenn  sich im Winter bei trockenem Wetter eine kleine Wandertour durchaus lohnt, Geocaching ist meiner Meinung nach dann doch eher etwas für wärmere Tage. Denn Geocaching ist die moderne Variante der Schnitzeljagd und eine Art Schatzsuche, an der sich jung und alt, klein und groß beteiligen (können). Kinder lieben es und merken dabei gar nicht, dass sie spazieren gehen oder sogar wandern, und eigentlich gilt das Gleiche für die Erwachsenen, denn die kommen nun endlich mal runter von der Couch und raus in die Natur. Aber was ist das denn nun genau?

Das Wort “Geocaching” setzt sich aus den Wörtern “Erde” (geo – griechisch) und “geheimes Lager” (cache – englisch) zusammen und verweist damit schon auf die Schnitzeljagd. Im Internet werden die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“)  anhand geografischer Koordinaten veröffentlicht. Sie können mit einem GPS-Empfänger gesucht werden, aber mit sehr genauen Landkarten geht es auch ohne (finde ich aber dreimal schwieriger!). So ein GPS-Empfänger mit digitalen, topographischen Karten gibt es von verschiedenen Herstellern im Handel und manch ein Wanderer mag so ein Gerät auch für seine Wandertouren nutzen, denn so ein Gerät zeigt einem nicht nur den eigenen Standort an, sondern kann einen auch zum Ziel navigieren.

In seinem solchen Versteck befindet sich ein wasserdichter Behälter – der Geocache – , in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. In das Logbuch trägt sich jeder, der den Behälter gefunden hat, ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Behälter wieder an der Stelle versteckt, an der er vorher gefunden wurde. Auf der dazugehörigen Internetseite wird der Fund vermerkt und eventuell durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen, vorallem derjeniger, der den Behälter versteckt hat (“Owner” – Englisch für „Eigentümer“), die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen. Wichtig bei diesem gesamten Such- und Tauschvorgang ist, dass der Cache für Uneingeweihte geheim bleibt, sonst macht das Ganze ja auch keinen Sinn und Spaß. Die Behälter und Verstecke können ganz unterschiedlich ausfallen. Manche Behälter sind ganz klein und kaum größer als ein Euro-Stück, andere sind Schuhkarton-groß. Manche Verstecke sind ganz einfach zu finden und die Position ist direkt angegeben, bei manchen Verstecken muss man wie bei einer echten Schnitzeljagd erst andere Ort mit Hinweisen auf das eigentliche Versteck aufsuchen oder vor der Angabe der Position ein Rätsel lösen. Varianten gibt es viele.

Unter anderem in Braubach gibt es übrigens für Neugierige und Einsteiger Angebote zu einem Tag Geocaching. Zum Schnuppern vielleicht genau das Richtige! Und man lernt gleich mal ein bisschen die Gegend und neue Leute kennen. Viel Spaß bei der Schatzsuche!

 

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